Im Verlauf der letzten Woche fand das Finalturnier der German Tour 2017 vom 02.01. - 07.01.2018 in Sindelfingen, Stuttgart und Pfullingen statt.
Das international topbesetzte Turnier zog die gesamte deutsche Billardelite in seinen Bann und die großartigen logistischen Leistungen, allen voran von Chef-Organisator Achim Gharbi und dem Betreiber der Hauptspielstätte in Sindelfingen "Die Drei" Mazi Shahverdi, waren der Garant für ein Event der Extraklasse.
Gespielt wurde im Multiball-Format mit abwechselnd zwei Partien in der Reihenfolge 10-, 9- und 8-Ball.
Earl Strickland, Efren Reyes, Francisco Bustamante, Ralf Souquet, Thorsten Hohmann und Ralph G. Eckert bildeten das Feld der Legenden, die in der Battle of legends in einem Side-Event ihren Sieger suchten.
Mit Sascha Edling, Frank Cholibois und Juri Pisklov waren nicht weniger als drei Mitglieder der Wildunger ersten Mannschaft am Start.
Jeder wusste, dass in diesem Feld die Trauben ziemlich hoch hängen würden und somit ging man extrem konzentriert zu Werke.
Für Sascha Edling und Frank Cholibois war leider bereits in der Vorrunde Schluss...beide beendeten das Turnier mit einer Bilanz von 2 zu 3 Siegen auf dem jeweils vierten Platz in der 6er-Vorrundengruppe; aber auch für beide galt gleichermassen, dass mit nur einem weiteren Sieg das Weiterkommen greifbar gewesen wäre.
Das Wildunger Aushängeschild Juri Pisklov machte es erwartungsgemäß deutlich besser.
Die Vorrunde stellte mit 4 zu 1 Siegen kein großes Problem dar.
In der Zwischenrunde am Samstag wurde es gleich deutlich enger.
Nach einer 3:6-Niederlage gegen Nico Ottermann war der Badestädter gleich unter Druck.
Aber mit zwei Siegen gegen Raphael Keusen (6:0) und Luis Dütsch (6:4) zog Juri Pisklov in die Endrunde am Sonntag ein.
Dort traf er zu Beginn gleich auf den guten Bekannten Thomas Lüttich.
In einer hart umkämpften Partie hatte der Wildunger am Ende mit 7:5 die Oberhand.
im zweiten Duell des Tages traf er auf keinen geringeren als den Vorjahressieger Dimitri Jungo aus der Schweiz.
Nun zeigte Juri Pisklov herausragende Comebackqualitäten und triumphierte nach einem Rückstand von 1:6 noch mit 7:6....definitiv das beeindruckendste Comeback des gesamten Turniers.
Im Achtelfinale kam es zum Duell mit dem Bundesligaspieler Tobias Hoiss...beide Akteure durften an den Live-Table und die Partie wurde live im Internet übertragen.
Dies schien die Spieler schon ein wenig zu beeindrucken und nach einer hin - und herwogenden Partie mit etwas mehr Fehlern auf beiden Seiten als üblich unterlag Juri Pisklov knapp mit 6:7.
Unterm Strich bleibt ein sehr guter geteilter 9. Platz in diesem Weltklassefeld.
Dieses Event sucht seinesgleichen und kann in den nächsten Jahren kaum besser werden...aber Achim Gharbi, DU kriegst das hin!
Die Billardfamilie ist eine tolle Truppe und neben dem sportlichen Aspekt, kommt der Spaß defintiv nicht zu kurz, nicht wahr Marco Schmitt und Michael Vollmer.
Bis zum nächsten Jahr

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